Gebrauchshundesport

Übungszeiten:
Mittwochs ab 18:00 Uhr
Sonntags ab 10:00 Uhr

Trainer

Ilona Neumeister

Obfrau GHS

Im Gebrauchshundesport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren. Im GHS-Bereich (GHS: Gebrauchshundesport) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen.  

Die Ausbildung findet in 3 Bereichen statt:

Fährtenarbeit -Abteilung A-

Die Nase eines Hundes ist um ein vielfaches besser als die des Menschen, daher wurde der Hund auch schon sehr früh zur vom Menschen zur Sucharbeit eingesetzt. Bei der Fährtenarbeit folgt der Hund nicht der Spur des Menschen, er folgt den Düften der Bodenzerstörung, die durch das treten der Fährte entsteht. Bei der Abteilung A des GHS Sports, müssen die Hunde je nach Leistungsstand eine 300-600 Schritt lange Fährte absuchen. Die Fährten sind auch je nach Leistungsstand zwischen 20 min. und  60.min

alt. Der Hund muss eigenständig Gegenstände verweisen, die er in der Fährte findet. Der Hundeführer befindet sich 10m hinter dem und führt Ihn an der Schleppleine. Fährtenarbeit ist reine Kopfarbeit und daher für jeden Hund in jedem Alter geeignet

Unterordnung -Abteilung B-

Die Unterordnung oder der Gehorsam sind die Grundlage der gesamten Ausbildung eines Hundes. Sie ist die Erweiterung der Ausbildung zum Begleithund und wird von der GHS- Stufe I bis zur GHS Stufe III immer anspruchsvoller. Zu einer GHS gehört der Nachweis der Führigkeit des Hundes, also seiner Bereitschaft, die Kommandos seines Menschen zu befolgen. Im training wird vom Hundeführer hoher körperlicher Einsatz verlangt, den was in Perfektion so ruhig und leicht erscheint, erfordert im Übungsstadiom außerordentliche Konzentration und Fittness. Hier muss der Hund auch seine Schussfestigkeit unter Beweis stellen.

Schutzdienst -Abteilung C-

Bei der Ausbildung im Schutzhundesport werden verschiedene Triebe des Hundes ausgenutzt und gezielt eingesetzt. In erster Linie sind das Gehorsam und Nervenstärke bzw. Selbstbeherrschung in Belastungssituationen. Das ist auch der Grund, weshalb gut ausgebildete Hunde nicht durch Beißunfälle auffällig werden.